Deutschland dein Wetter

Das Wetter in Deutschland genießt im Allgemeinen nicht den besten Ruf. Gerade verglichen mit dem südlichen Europa, wo Lavendelduft in der Luft liegt oder die Orangen- und Zitronenhaine bei warmen Temperaturen wachsen und gedeihen, wirkt das heimische Wetter oft recht fad. Dabei ist das Wetter Deutschland besser als üblicherweise wahrgenommen.  

Wie die Lage Deutschlands in Europa das Wetter beeinflusst

Zunächst muss man sich vergegenwärtigen, dass es in Deutschland recht warm ist. Verfolgt man nämlich die Längengrade auf dem Globus in Richtung Amerika, so stellt man fest, dass Deutschland so nördlich wie der Süden Kanadas liegt. Der Grund für die Wärme in Deutschland ist zum einen, dass es im Westen Europas liegt und somit maritimes Klima noch spürbar ist und das kontinentale Klima Osteuropas deutlich abgeschwächt wird. Andererseits übt der Golfstrom einen erheblichen wärmenden Effekt aus, sodass insgesamt die mittlere Jahresdurchschnittstemperatur bundesweit 8,2°C beträgt. Die Bundesrepublik Deutschland ist somit aus meteorologischer Sicht zu den gemäßigten Klimazonen Mitteleuropas zu zählen. Niederschlag – Kein niederschlagendes Ereignis Im Mittel beträgt der Jahresniederschlag 789 Millimeter, dabei liegt die Monatsniederschlagshöhe im Schnitt zwischen 49 Millimetern im Februar und 85 Millimetern im Juni. Dies bedeutet, dass es recht regelmäßig regnet. Auch schwankt der Niederschlag nicht sehr stark, sodass eine geregelte Landwirtschaft möglich ist. Insgesamt gesehen bietet das Wetter im bundesdeutschen Gebiet viele Vorteile gegenüber anderen Zonen Europas oder gar der ganzen Welt. Temperatur und Niederschlag sind gemäßigt und gut kalkulierbar. Wer will da noch mit dem südlichen Europa tauschen?